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DIE BÜHNE IST VOLLER WUNDER

Mittwoch, 20.August 2008

Stadthalle für Kinder. Yaba und Sarita über ihren tollen Tag in Thomas Brezinas Wunderwerkstatt.

Das VORMAGAZIN hat die beiden Schülerinnen Yana, 8, und Sarita, 10, einen Vormittag lang bei ihrem Besuch in der Wunderwerkstatt in der Wiener Stadthalle begleitet. Wie es den beiden gefallen hat, haben sie uns nachher auch verraten

"Es war wirklich ein Erlebnis und das hat schon beim Eingang begonnen. Wir konnten Fotos von uns als Cover Stars des VORMAGAZINs machen lassen und sie zur Erinnerung gleich mitnehmen. Gleich danach haben wir nach Lust und Laune ein Bild gemalt - vielleicht gewinnen wir ja einen Platz beim Zeichenwettbewerb. Beim Bäckerei-Felber-Stand nebenan durften wir uns dann nicht nur stärken, sondern auch selber Brote belegen und verzieren.

Märchenhaft. Gemeinsam mit anderen Kindern und einer netten Betreuerin sind wir dann gleich in die erste Station, nämlich ins "Wunderlabyrinth", geführt worden. Dort haben wir gute alte Bekannte aus der schillernden Theaterwelt getroffen: die Königin der Nacht, das Aschenputtel, das Sterntalermädchen und den Froschkönig. - "Aha, so sehen die also aus der Nähe aus", haben wir gedacht. Auch die Masken, Kulissen und Requisiten, die man auf der Bühne sieht, waren sehr interessant und echt cool.

Zaubern mit Ton. Dann ist es mit der eigentlichen "Wunderwerkstatt" weitergegangen. Die Animateurin hat uns verschiedene Dingen ausprobieren lassen, die wir noch nie gemacht haben: Wir haben gelernt, wie man mit dem Mischpult selbst Geräusche erzeugt und verstärkt (z.B. Donner, Regen, Wind oder Herzschlag), wie man mit einer Schnur und zwei Joghurtbechern telefonieren kann und wie man Schallwellen sichtbar macht. Das Tollste aber war, dass wir dann sogar selber mit Mikrofon und Instrumenten auf die Bühne durften. Beim Schlagen in die Saiten der E-Gitarre haben wir uns gefühlt wie eine ganz berühmte Band. Super!
 
Wie täuschend echt so ein Playback auf der Bühne wirkt, wissen wir seit der Wunderwerkstatt auch. Der Superstar, der so tut als ob er singen würde, bewegt oft nur die Lippen! Irgendwie schade, aber na ja, so ist halt die Welt im Theater.

Zaubern mit Licht .... Optische Effekte durften wir ebenfalls selbst ausprobieren. Unglaublich, wie viele Lichtkegeln so ein Bühnenscheinwerfer produzieren kann - und das in allen Farben! Das Verfolgen unseres eigenen Schattens, den wir fangen wollten, war für uns sehr lustig. Das Erstaunlichste  aber war, dass die passende Beleuchtung jemand sogar unsichtbar machen kann. Yana hat sich in eine durchsichtige Stoffsäule gestellt, die Lichtmaschine wurde im richtigen Winkel positioniert - und plötzlich war sie wie von Zauberhand verschwunden. Das heißt, sie war noch da, aber nicht mehr zu sehen.

...und auf der Bühne. Danach ist es um die ganzen verblüffenden Tricks gegangen, die der Zuschauer auf der Theaterbühne ja gar nicht sieht:
Kulissen rauf und runter schieben, etwas von unten bzw. oben erscheinen oder verschwinden lassen, mit der Effektmaschine Nebel, Wind oder Seifenblasen erzeugen usw. Ja, das hat richtig Spaß gemacht.

Zum Schluss magisches Theater. Kurz bevor alles vorbei war, haben wir das Gelernte einem Publikum vorspielen dürfen. Dabei ist es um ein Zauberkunststück gegangen: Simsalabim, und das Kind in der Kiste war verschwunden, und Simsalabim, plötzlich war es wieder da! Da staunt ihr, was? Die Zuschauer haben sich gewundert, aber uns kann keiner mehr was vor machen - denn wir kennen jetzt alle geheimen Tricks der Bühnenwelt!"

Quelle: VOR Magazin, Sandra Lang

 

 
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